Schulsozialarbeit
Seit 2008 gibt es an der CJD Christophorusschule Frechen eine Schulsozialarbeiterin, die folgende Arbeitsschwerpunkte hat:
Individuelle Förderung und Einzelfallhilfe
Die Schülerinnen und Schüler des Berufsorientierungsjahres werden in Vollzeit (ca. 31 Wochenstunden) unterrichtet. Dadurch können besondere Beziehungen zu ihnen aufgebaut werden, die dann zur Förderung oder zu Hilfen rund um die Lebenssituation „Schule“ genutzt werden können. Viele haben Dinge erlebt, die sie nicht verarbeiten konnten, einige haben soziale Anpassungsschwierigkeiten, benötigen Aufmerksamkeit und Unterstützung für ihr Leben. Um diese Schwierigkeiten aufzufangen und auf die Bedürfnisse außerhalb des Unterrichts mit der entsprechenden Empathie und Zeit eingehen zu können, gibt es eine Sozialpädagogin, die die Aufgabe einer Schulsozialarbeit im Berufsorientierungsjahr übernimmt. Durch sie kann ganzheitlicher, zeitnaher und umfassender auf auftretende Schwierigkeiten, sowie die Lebenssituationen der Schüler eingegangen werden.
Konkret bedeutet dies, dass die Schulsozialarbeiterin im Rahmen der Einzelfallhilfe Ansprechpartnerin für alle Probleme im Zusammenhang mit dem Schulalltag, wie Prüfungsangst, Ärger mit Mitschülern oder Lehrern ist. Außerdem unterstützt sie die Schüler bei Schwierigkeiten im Privaten wie Liebeskummer, Beziehungsfragen oder auch Unstimmigkeiten mit Eltern. Darüber hinaus begleitet sie die Schüler in ihrer Berufsfindung und in Bewerbungsprozessen.
Zusätzlich zur Einzelfallhilfe unterstützt die Schulsozialarbeiterin die Schüler bei der Suche eines Praktikumsplatzes und der Berufswahl. Dazu gehört auch die Betreuung während der Praktikumszeit.
Im Laufe des Schuljahrs organisiert die Schulsozialarbeiterin in Kooperation mit unterschiedlichen Beratungs- und Anlaufstellen Präventionsveranstaltungen, wie beispielsweise sexualpräventive Angebote.
Begleitung des Sozialen Trainingsraumes
Seit Februar 2009 gibt es an der CJD Christophorusschule Frechen einen Sozialen Trainingsraum, in dem die Schüler bei Unterrichtsstörungen zur Selbstreflexion angeleitet werden (Sozialer Trainingsraum).
Die Schulsozialarbeiterin hat im Sozialen Trainingsraum einige Kontaktstunden, übernimmt die Leitung des Teams sowie die Erstellung von Statistiken und einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit.
Projektarbeit (z.B. Fahrt nach Taizé)
Die Schulsozialarbeiterin kann eigene Projekte initiieren oder sich an bestehenden Projekten beteiligen.
Ein Projekt, bei dem sie die Leitung übernimmt, ist die jährliche Fahrt zur christlichen Gemeinschaft in Taizé (Jugendbegegnungsstätte Taizé).
Im Vorfeld und vor Ort übernimmt sie die Koordination der Fahrt und gemeinsam mit einem Lehrerteam die durchführenden Elemente. Dazu gehören die Gespräche mit den Schülern und die Unterstützung, sich auf das Leben in Taizé sowie den christlichen Glauben einzulassen.





